Das Thema Sicherheit ist allgegenwärtig und begleitet das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) nun seit fünf Jahrzehnten.
Am 22. Oktober 1975 fand die konstituierende Sitzung unter dem damaligen Namen Kuratorium Sicheres Österreich statt. Kurz darauf, am 23. Jänner 1976, wurde das KSÖ im Rahmen einer Pressekonferenz im Bundesministerium für Inneres offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.
Seither wurden unzählige Veranstaltungen, Initiativen und Projekte, die das Thema Sicherheit in all seinen Facetten betrachten, erfolgreich umgesetzt. In den frühen Jahren des KSÖ wurden verschiedensten Kampagnen zum Thema Sicherheit erarbeitet, Arbeitsgruppen gegründet und die Leoganger Sicherheitstage veranstaltet. Im Jahr 2002 eröffnete der damalige Bundespräsident Thomas Klestil das „Denkmal der Exekutive“ am Heldenplatz.
Besonders in den letzten 15 Jahren rückten die Herausforderungen Cybersicherheit, sichere Digitalisierung und Krisenmanagement immer stärker in den Mittelpunkt. Dieser Wandel wurde auch mit der Namensänderung bekräftigt: Seit 1. Jänner 2022 tritt das Kuratorium Sicheres Österreich unter dem Namen Kompetenzzentrum Sicheres Österreich auf. „Wir tragen damit der Weiterentwicklung und den Leistungen des KSÖ für Cybersicherheit, Sichere Digitalisierung und Krisenfestigkeit in Österreich Rechnung“, betonte mein Vorgänger, der damalige KSÖ-Präsident Erwin Hameseder.
Neben umfangreichen Planspielen in Kooperation mit dem AIT, haben wir zusammen mit der Direktion Staatschutz und Nachrichtendienst den „Tag der kritischen Infrastruktur“ etabliert. Die Vernetzung der Stakeholder aus Behörden, Wirtschaft und Forschung ist der kritische Erfolgsfaktor für die Arbeit des KSÖ.
Als amtierender KSÖ-Präsident freut mich besonders die Beständigkeit, die das KSÖ seit seiner Gründung auszeichnet – ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit unseren zahlreichen Kooperationspartnern. Gemeinsam konnten wir in den vergangenen 50 Jahren einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit in Österreich leisten.
Dieses Jubiläum nehmen wir am 13. Oktober 2025 zum Anlass, um mit zahlreichen WegbegleiterInnen und ZeitzeugInnen sowie hohen politischen Verantwortungsträgern einen Blick auf die vergangenen 50 Jahre zu werfen.

